
Titel der Erzählung : "Die Ilse ist weg”
Zusammenfassung
Erika, die Ilses Schwester ist, beginnt die Geschichte zu erzählen,
die in einer verrückten Familie stattfindet. Die Eltern von Ilse und
Erika sind geschieden und sie haben wieder geheiratet. Vor der neuen Ehe
der Mama haben Ilse und Erika bei ihrer Oma väterlicherseits gewohnt.
Jetzt leben sie bei ihrer Mutter, dem neuen Mann der Mutter, und ihren
zwei Stiefgeschwistern.
Die neue Familie geht ihnen auf die Nerven aber die zwei Schwestern
sind ein unzertrennliches Paar.
Als Ilse ein Meerschweinchen nach Hause bringt, brechen viele Konflikte
aus, weil ihre Stiefschwester mit ihm spielen will. Unglücklicherweise
tötet sie es und die Situation wird noch angespannter und Ilse erträgt
ihre Familie nicht mehr; oft lügt sie um freier zu sein und neue Freunde
zu treffen. Zum Beispiel an einem Samstag sagt Ilse ihren Eltern eine große
Lüge: sie erzählt, dass sie mit der Schule ins Theater gehen
soll und dass der Vater von einer Freundin sie nach Hause bringen würde.
Ilse kommt sehr spät nach Hause, deshalb werden ihre Eltern wütend.
Die Beziehungen zu ihrer Familie werden nicht besser, am nächsten
Morgen wirft ihre Mutter, die wütend und gestresst ist, ihre ganze
Kosmetiksachen aus dem Schrank. Für Ilse ist es ein Drama, weil sie
auf ihre Schönheit achtet und viel Kosmetik benutzt.
Ilse führt weiterhin ein zweites Leben ausserhalb der Familie
und beginnt einen Jungen zu treffen, der ihr ein goldenes Herz geschenkt
hat.
An einem Abend spricht Ilse lange mit Erika und erzählt
ihr, dass sie weglaufen will. Obwohl Erika glaubt, dass sie ohne Ilse nicht
leben kann, hilft sie ihrer Schwester bei ihrem Plan.
Während Erika die Mutter beschäftigt, flieht Ilse mit einem
roten BMW, den Erika für ein Taxi hält. Am nächsten Morgen
bemerken die Eltern, dass Ilse nicht zu Hause ist und dass sie ihr Sparbuch
und ihren Reisepass mitgenommen hat. Deswegen gehen die Mama und ihr Mann
zur Polizei.
Nach einer Woche weiss die Polizei immer noch nichts und in der Schule
fragen alle nach Ilse. Die Amtsrätin, Kurts Mutter, beschließt,
der Mama beizustehen.
Während Erika von der Schule kommt, trifft sie Amrei, Ilses Freundin,
mit der ihre Schwester weggelaufen war, aber Amrei weiß nichts
über Ilse. Erika wird übel, weil sie sich von ihrer Schwester
verraten fühlt.
Erika will mit jemandem reden und sie beschließt, die Oma zu
besuchen, die erzählt, dass sie nicht enttäuscht ist, weil Ilse
immer gelogen hat.
An einem Morgen beschließt Erika die Schwester zu suchen, ohne
mit ihrer Familie darüber zu sprechen. Sie und ihr Freund Alibaba,
der Ilse bei der Suche hilft, erfahren, dass Ilse vor ihrem Weglaufen oft
in " die Goldene Gans " ging, die eine Kneipe ist. Sie bemerken, dass vor
der Goldenen Gans ein roter BMW steht.
Erika ist besorgt und sie hat keine Lust, in die Schule zu gehen. Sie
geht an der Goldenen Gans vorbei, wo sie den Wirt sieht. Während sie
sich unterhalten, kommt der Briefträger und bringt eine Karte
aus Florenz, wo auch die Schrift von Ilse steht. Erika ist aufgeregt und
sie sucht einen Erwachsenen, der ihr dabei helfen kann, Ilse züruckzubringen.
Sie geht zu ihrer Oma, der sie die ganze Geschichte erzählt. Dann
gehen beide zur Mama. Nach der Erzählung gehen Kurt und die Mutter
zur Goldenen Gans, um mit dem Wirt zu sprechen. Zu Hause bricht ein Konflikt
zwischen der Amtsrätin und Erikas Oma aus.
Die Eltern fahren nach Italien, um Ilse zurückzubringen, Erika
bleibt zu Hause, weil sie krank ist.
Am Ende ist Ilse wieder zu Hause aber die Situation wird nicht besser
und es gibt nochmals Angst und Spannung nicht nur um Ilse, sondern um sie
alle.
